• 1
  • 2
  • 3

Ulm – Aschaffenburg – Nördlingen und Dinkelsbühl

 

 

KG – Tagebuch der Mehrtagestour

 

Samstag, den  23. Mai 2015

 

Wie auch in den vergangenen Jahren startete auch in diesem Jahr wieder am Pfingstsamstag ein Bus, gefüllt mit gutgelaunten Mitgliedern der KG “Blau-Wieße Essele“ Menden, zu unser, alle zwei Jahre, stattfindenden Pfingsttour.

Über die Autobahn ging es in den Süden unserer Republik mit dem Ziel Ulm. Hier hatte das Tourteam im Hotel Maritim entsprechende Zimmer reserviert.

Nach einer kurzweiligen Fahrt, unterbrochen von der obligatorischen Frühstückspause, erreichten wir dann unser Reiseziel, bezogen unsere Zimmer und machten uns auf die Stadt zu erkunden.

Die Stadt Ulm ist eine mittelalterliche Stadt aus dem Jahre 1181 in Baden-Würtemberg, und liegt am südöstlichen Rand der Schwäbischen Alp direkt an der Donau welche hier die Grenze zu Bayern  bildet.

Ulm hat, wie wir feststellten eine sehr sehenswerte Altstadt, welche leider  im zweiten Weltkrieg stark gelitten hat, aber zwischenzeitlich sind diese Schäden beseitigt worden, so dass sich eine Erkundung lohnt.

Das bekannteste Bauwerk der Stadt ist das Ulmer Münster, eine evangelische Kirche mit dem höchsten Kirchturm der Welt, welcher 4 m höher ist als die Türme des Kölner Dom.

Der Bau wurde im Jahre 1377 begonnen aber nach 166 Jahren, im Jahre 1543 vorübergehend eingestellt.

Erst im Jahre 1844 wurde nach 300 Jahren, nachdem auch in Köln der Dom weitergebaut wurde, die Bautätigkeit wieder aufgenommen und im Jahr 1890 vollendet.

Wie die Sage erzählt, warteten die Ulmer Bauherren mit der Fertigstellung des Turmes auf die Kölner Fertigstellung der Domtürme, welche eine Höhe von 157 m haben und setzten dann auf Ihren Turm noch eine Kreutzblume von 4 m drauf, um damit den höchsten Kirchturm zu bekommen.

Nach einem Stadtbummel der Damen durch diverse Geschäfte und den Herren vor dem Fernseher, es war schließlich der letzte Spieltag der Bundesliga, trafen sich die Teilnehmer zum gemeinsamen Abendessen im Brauhaus “Barfüsser“

Nachdem wir uns gestärkt hatten stand gegen 21.oo Uhr eine abendliche Stadtführung mit einem Nachtwächter bzw. Nachtwächterin auf dem Programm. Zu Ihrer Unterstützung wurden zwei Mitglieder gesucht, welche als Landsknechte mit entsprechender Kopfbedeckung und Laterne ausgestattet, dafür zu sorgen hatten, dass die Gruppe zusammengehalten wurde und keiner verloren ging.

Es kam wie es kommen musste, unsere Senatoren Heinz-Josef Bungartz sowie Peter Bieber wurden, trotzdem sie sich unauffällig in den Hintergrund zurückgezogen hatten,  auserkoren um diese Aufgabe zu erfüllen.

 

Sonntag, den  24. Mai 2015

 

Heute stand ein Besuch der Stadt Augsburg auf dem Programm welche ca 85 km von Ulm entfernt liegt und die drittgrößte Stadt nach München und Nürnberg in Bayern ist.  Die Stadt wurde im Jahre 15 v. Chr. vom Kaiser Augustus gegründet und ist somit eine der ältesten Städte Deutschlands.

Bekannt ist Augsburg durch die Familie Fugger und der von Jakob Fugger im Jahre 1521 gestifteten „Fuggerei“,  die älteste soziale Wohnsiedlung der Welt für bedürftige Bürger Augsburg.

Vor dem Rathaus sollten wir die Stadtführerin treffen, leider war dieses jedoch so ohne weiteres nicht möglich, da der FC Augsburg in die Europa- League  aufgestiegen war und vor dem Rathaus eine riesige Menschenmenge dieses lautstark feierte, so dass wir einen anderen Treffpunkt vereinbaren mussten.

Unsere Stadtführung begann daher in der “Fuggerei“, eine “Stadt in der Stadt“, umgeben mit einer Stadtmauer und Stadttoren, welche bis in die heutige Zeit noch bewohnt ist.

Voraussetzung für die Zuteilung einer Wohnung, man ist:  “Bedürftig, katholisch und ein Bürger der Stadt Augsburg.“   

Neben der sehr geringen Jahresmiete von 1 Rheinischen Gulden, heute o,88 €uro verpflichten sich die Bewohner täglich drei Gebete für die Stifterfamilie zu sprechen. 

Der prominenteste Bewohner der Fuggerei war im übrigen der Urgroßvater von Wolfgang Amadeus Mozart.

Anschließen ging es weiter in Richtung Rathaus, einem mächtigen Bau, erbaut in den Jahren 1615 -1624,   mit seinem bekannten Goldenen Saal welcher einen Besuch lohnt.

Zum Ende der Stadtführung, eine Gruppe besuchte noch die „Augsburger Puppenkiste“ einem Puppen–Marionettentheater das durch das Fernsehen bekannt geworden ist, stärkten wir uns bei Kaffee und Kuchen und nachdem wir auch noch den Dom besichtigt hatten,ging es anschließend mit dem Bus wieder zurück nach Ulm.

Der Abend stand dann zur freien Verfügung und bei den vielen Gaststätten und Zunfthäusern die es in Ulm gibt, hat jeder etwas passendes gefunden.

 

 

Montag, den  25. Mai 2015

 

Viel zu schnell war der Tag der Rückreise gekommen aber bevor es endgültig in Richtung Heimat ging stand noch ein Besuch der mittelalterlichen Städte  „Nördlingen“  und  „Dinkesbühl“ auf dem Programm.

Gegen 10.oo Uhr hieß es dann Kofferpacken und los ging die Reise nach Nördlingen, einer alten traditionsreichen Reichsstadt und jetzigen Kreisstadt im schwäbischen Landkreis Donau-Ries an der Romantischen Straße in Bayern.

Die Stadt ist umgeben von einer mächtigen Stadtmauer welche rundherum zu Fuß erkundet werden kann.

Nach ca  2 Std Aufenthalt ging es dann weiter nach Dinkelsbühl einer ebenfalls sehr alten Stadt. Die erste Urkundliche Nennung stammt aus dem Jahre 1188. Sie liegt an einer mittelalterlich  Pilger- und Handelsstraße von Italien zur Nordsee.

Auch Dinkelsbühl ist von einer 2,5 km langen Stadtbefestigung mit 4 mächtigen Stadttoren umgeben.

Leider hatte der Wettergott, welcher es bis dato gut mit uns gemeint und nicht enttäuscht hatte, nun kein Einsehen mehr und aus dunklen Wolken begann es zu regnen.

Schnell noch ein Besuch im  „Weibs Brauhaus Dinkelsbühl“  wo das Bier von einer weiblichen Braumeisterin gebraut wird und danach traten wir dann die Heimreise an.

Gegen 22.3o Uhr hatte uns Menden wieder und alle Teilnehmer strebten ihrem Domizil entgegen.

 

 

Fazit:

 

Die Teilnehmer waren alle wieder einmal des Lobes voll über diese tolle Tour und das harmonische Miteinander Aller. Man darf festhalten, dass es wieder eine sehr gelungene Veranstaltung war, und dem Tourteam für seine Ausarbeitung und Durchführung unser aller Dank gilt.