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Tagestour 2014 nach Frankfurt

Wer wird denn gleich in die Luft gehen? Tagestour 2014

Mit ca. 45 Gästen an Bord eines modernen Reisebusses begaben wir uns zwar nicht in die Luft, aber wir erhielten eindrucksvoll das Gefühl, wie es wäre, in die Luft zu gehen. Und das mit einer Rundfahrt fast auf dem Rollfeld des Frankfurter Flughafens.


Natürlich nur mit den nötigen und notwendigen Sicherheitchecks, sprich Leibesvisitation und Röntgendurchleuchtung der mitgenommen Utensilien. Da musste schon erklärt werden, dass man mit dem klassischen McGyver-Taschenmesser keine terroristischen Gedanken hegt, sondern dieses eher zum Apfelschälen braucht. Haushohe Flugzeuge mit riesigen Triebwerken und deren sich zu Teil noch rotierenden Turbinen, emsig beschäftigte Menschen sowie hin und her fahrende Spezialfahrzeuge aus der Nähe beobachtend, befuhren wir backstage den Airport. Wir erhielten einen Einblick in den Flughafenalltag, den man als Tourist nur beiläufig aus dem Fenster des bald abfliegenden A380 der Lufthansa erhascht. Startende und landende Flugzeuge aus aller Welt in unmittelbarer Nähe, ohrenbetäubender Lärm und Flüsterjets wechselten sich ab, waren für uns ein Erlebnis, was man nicht alle Tage geboten bekommt. Von einer begeisternden und begeisterten Touristikführerin erhielten wir eine Vielzahl von Informationen rund um den Airport und den dort beheimateten Fluggesellschaften, speziell der Lufthansa mit ihren neuen Superfliegern, den A380 von Airbus. Nach einer guten Stunde war die Rundfahrt beendet und wir landeten wieder im Hauptgebäude, wo uns unser Reisebus (kein A380) erwartete, um uns diesmal nach Frankfurt-City zu bringen.


Hier erhielten wir einen Einblick in die Stadtmetropole mit einer Rundfahrt. Bei unserem Reiseführer, der zugestiegen war, handelte es sich nach ersten Erkenntnissen wohl um einen passionierten Flohmarktliebhaber. Denn gefühlte 4-5mal wurde uns der aktuell stattfindende traditionelle Flohmarkt am Mainufer angepriesen, an dem wir 4-5mal vorbeifuhren. Jedoch hat die Stadt auch weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten, die aufgrund der hessischen Mundart nicht immer klar in das Gehör eines Rheinländers gelangten und dort entsprechend in die heimische Landessprache übersetzt werden konnte. Alles in allem war es dennoch eine kurzweilige und informative Fahrt. Die freie Zeit anschließend gestalteten analog der letztjährigen Mehrtagestour kräftige Regengüsse feuchtfröhlich mit. In kleinen Gruppen wurde die Frankfurter Innenstadt erkundet bzw. vergessene Regenschirme durch hastig neu gekaufte ersetzt, damit man die Einkaufsmeile einigermaßen trocken durchlaufen konnte.


Unser Reisebus chauffierte uns am späten Nachmittag zu einem traditionellen hessischen Apfelweinlokal nach Frankfurt-Seckbach. Dort erwartete uns in dem seit 1806 bestehenden Lokal „Zum Rad“ eine gutbürgerliche, regionale Küche mit einer sehr guten Mahlzeit, die á la carte bestellt werden konnte. So mancher „Ebbelwoi“ wurde auch verköstigt und mit einer „leicht“ verregneten Rückfahrt ging ein teilweise anstrengend, jedoch schöner und eindrucksvoller Tagesausflug zu Ende. An dieser Stelle sei noch einmal dem Organisationsteam für die hervorragende Ausarbeitung und Gestaltung der Tagestour gedankt.


Dreimol Mengde Iaah


HPS